Norwegen ist in tiefer Trauer

Mit dem Tod von Sr. Majestät König Harald V. verliert Norwegen eine prägende Gestalt und einen verlässlichen Anker der nationalen Identität. Er war im besten Sinne ein „Großvater der Nation“, der das Gemeinwesen zusammenhielt. Seine Würde war nicht bloß das Resultat dynastischer Herkunft, sondern das Ergebnis seiner Persönlichkeit und einer Lebensleistung, für die das Land nun in tiefer Einmütigkeit trauert.

König Harald V. lebte die Werte seiner Landsleute: Naturverbundenheit, Humor und nahbare Warmherzigkeit. Meisterhaft meisterte er den Spagat zwischen den Pflichten der Krone und aufrichtiger Empathie für alle Menschen – unabhängig von Stand oder Herkunft. In schweren Zeiten fand er stets Worte des Trostes und des Mitgefühls, die durch ihre ehrliche Authentizität unvergessen bleiben.

Wie seine Vorgänger Haakon VII. und Olav V. führte er die Traditionen des 1905 unabhängig gewordenen Reiches fort. Seinem Nachfolger, Sr. Majestät König Haakon VIII., hinterlässt er ein starkes Fundament und das Vermächtnis, den königlichen Wahlspruch „Alt for Norge“ stets neu mit Leben zu füllen. Nicht nur Norwegen wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Möglichkeiten der Kondolenz:

  • Digital: Über das Kondolenzbuch auf der Website des norwegischen Königshauses unter kongehuset.no (Norwegisch/Englisch).
  • Vor Ort: Eintragung im Königlich Norwegischen Konsulat (Ferdinand-Maria-Straße 45, 80639 München) am Freitag, 4. September, und Samstag, 5. September, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Trondheim, technologische Hauptstadt Norwegens mit vielfältigen Wirtschaftschancen

Am 3. April 2025 organisierte das Honorarkonsulat von Norwegen ein spannendes und informatives Event in der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Begrüßt wurden die 50 anwesenden Gäste von Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers und Honorarkonsul Max Aschenbrenner.

Ulrik Stange (European Office Tröndelag) stellt Trondheim als besonders innovativen Wirtschaftsraum vor, der vielfältige Kooperationsmöglichkeiten für bayerische mittelständische Unternehmen, insbesondere auch aus dem Handwerk bietet.

Regina Göhlert (Referentin internationale Berufsbildungszusammenarbeit) und Barbara Peinel (Abteilungsleiterin Außenwirtschaft) geben eine kurze Einführung in das Erasmusprogramm für Handwerker und den Auszubildenden-Austausch.

Vorstellung einer Wirtschafts-Delegationsreise nach Norwegen vom 18. bis 25. Mai 2025 (Restplätze noch verfügbar) Programm hier online.